Gesunde Ernährung gegen das metabolische Syndrom
Gesunde Ernährung bedeutet vor allem eine maßvolle Nahrungsaufnahme. Es geht nicht darum, Diäten wie Kohlsuppen-, Eiweiß- oder Glyx-Diät ein oder zwei Wochen durchzuhalten: Nur eine langfristig reduzierte Nahrungsaufnahme kann das metabolische Syndrom bekämpfen. So sinken Fett und Zucker im Blut, parallel steigt die Konzentration an HDL-Cholesterin und die Blutfettwerte verbessern sich weiter. Weniger Zucker und Fett im Blut bedeutet auch weniger Arteriosklerose – so beeinflusst gesunde Ernährung auch den Bluthochdruck positiv.
So wie der Kreislauf des metabolischen Syndroms in Gang gesetzt wurde, lässt er sich auch wieder aufbrechen – nur in umgekehrter Richtung. Die Devise lautet: weniger essen. Was einfach klingt, ist für Betroffene schwer umzusetzen. Durch die Insulinresistenz nehmen die Zellen weniger Glucose auf und senden ständig Hungersignale an das Gehirn. Zudem haben Menschen mit Übergewicht ihre Nahrungsaufnahme über Jahre unbewusst gesteigert und brauchen größere Mengen, um satt zu werden.
Trotz großer Motivation halten deshalb viele Betroffene Diäten nur kurz durch – das ständige Hungergefühl setzt sich früher oder später durch.